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Vom 30. November bis 2. Dezember 2025 fand in den Eastside Rooms in Birmingham die UKOUG Annual Conference 2025 statt – das zentrale Jahrestreffen der Oracle‑Community in Großbritannien und Irland. Drei Tage lang drehte sich alles um aktuelle Entwicklungen, Fachwissen und den persönlichen Austausch mit anderen Oracle-Enthusiasten.
Super Sunday – kompakt, technisch, lohnenswert
Wie jedes Jahr startete die Konferenz mit dem Super Sunday. Am Nachmittag bis in den frühen Abend hinein gab es zahlreiche Deep‑Dive‑Sessions mit technischem Schwerpunkt – und das absolut kostenfrei für alle Teilnehmenden. Besonders angenehm war die persönliche Atmosphäre:
Viele Vortragende nutzten den Tag, um in kleinen Runden Fragen zu beantworten oder sich fachlich auszutauschen. Selbst wenn das eigene Thema nicht durch einen Vortrag abgedeckt werden kann, so lohnte sich der Besuch. Der direkte Kontakt zu erfahrenen Experten war und ist immer ein echter Mehrwert.
Fachliche Highlights
Aus dem weiteren Konferenzprogramm sind mir insbesondere drei Sessions in Erinnerung geblieben:
· Jonathan Lewis mit “Predictions, Plans and Problems”
· Dominic Giles mit “Oracle AI Database 26ai: What Just Happened?”
· Tim Hall mit “Backport to the Future!”
Alle drei Speaker sind in der Oracle‑Community seit sehr vielen Jahren bekannt und verstehen es, technische Inhalte verständlich, praxisnah und anschaulich mit gewissem Humor zu präsentieren. Auch wenn es durchaus sehr anspruchsvoll werden kann, aber genau das macht den Reiz ja aus.
Eindrücke abseits der Sessions
Wer nach der Konferenz noch etwas Zeit hatte, konnte den „Birmingham Frankfurt Christmas Market“ in der Innenstadt besuchen. Mit „Original German Bratwurst“, Weißbier und Glühwein ist dies ein unterhaltsames Erlebnis, auch wenn es aus deutscher Sicht ein wenig kurios wirkt.
Persönliches Fazit
Ich durfte diese Konferenz nun zum dritten Mal als Speaker besuchen. Die spannenden Gespräche sowie weitere Kontakte machen die UKOUG jedes Jahr für mich aufs Neue zu einem lohnenden Termin – eine Teilnahme 2026 ist daher gut vorstellbar.
Axel
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